Im Schatten des Eiger

Ein kurzer Ausflug in einige Skigebiete des Berner Oberlandes, als die Covid-19-Pandemie gerade begann sich mit Einzelfällen in Europa bemerkbar zu machen. Es war kein Aufenthalt im Risikogebiet, auch wenn das Thema von Tag zu Tag gegenwärtiger wurde. Die Kompaktkamera Leica Mini Zoom mit Vario Elmar und einem Agfa APX 400 begleiteten mich auf die Pisten. Mit so mancher Lichtsituation schien die Automatik-Knipse überfordert. Insgesamt hatte ich die Qualität in besserer Erinnerung. Ein satter Sturz auf der Lauberhorn-Abfahrt (Kamera im Rucksack) hat ihr sicher nicht besonders gefallen. Hier meine liebsten Fotos des Filmes.

Zwischen den Jahreszeiten

Endlich hat der Regen aufgehört. Mal schauen, ob die Pentacon Six den  Winter überstanden hat. Sie wird mit einem Kodak Portra 160 gefüttert und es geht endlich wieder nach draußen. Ich pass auf, dass der Film behutsam transportiert wird, damit keine Filmüberlappungen entstehen. Erstmal üben, da steht ja der Tulpenstrauß, schon fast verblüht. Dann nach draußen. Bin überrascht, wie gut die P6 noch ihren Dienst tut. Es sind wieder die selben Motive. Ab zu Rossmann und nach 14 Tagen freue ich mich über Farben, die ich lange vermisst hatte.

Typisch Münster – 2

Eine Sammlung von Bildern aus mehreren Spaziergängen mit unterschiedlichen Kameras (immer Kleinbild) durch Münsters Innenstadt. Ich mag es, durch die Stadt zu laufen und Dinge festzuhalten, die ich schon oft gesehen oder besser übersehen habe. Meistens fotografiere ich auf APX100, mal bei Nennempfindlichkeit, mal bei 400 ASA, den ich in Pyro510 entwickle. Die Bilder sind Scans vom Negativ, nicht vom Positiv. Bei Fragen bitte einfach fragen.

Die ersten Testbilder mit dem Super-Takumar 1.8/55mm

Mein 25€ Schnäpchen, vom Ausflug zur Fotobörse in Dortmund, hatte doch keinen Pilzbefall. Der reichliche Einsatz von Isopropylalkohol und die beherzte Verwendung von Küchenkrepp beseitigten den Schmier auf der Frontlinse.

Alle Bilder sind bei offener Blende, auf Kodak Gold 200, mit einer Praktica MTL3 gemacht.

Gebaut wurde das Asahi Takumar 1.8 55mm, mit verschiedenen Vergütungen, von 1958 bis 1975. M42 Anschluß, Sechs Linsen in fünf Gruppen.
Mein Exemplar wurde zwischen 1965 und 1971 gebaut.

Schon bei offener Blende ist das Asahi Takumar 1.8 55mm bis in die Ecken scharf. Es produziert eine sehr angenehme Unschärfe. Einen Randlichtabfall habe ich nicht bemerken können.

Mechanik und Haptik sind hervorragend. Der Fokus läuft sanft und satt. Die Blende rastet präzise in halben Stufen.