Aus der Botanik

Weil der Botanische Garten einer meiner Lieblingsplätze in Münster ist. Kamera: Pentacon Six. Objektiv: Aus Jena 80mm 2.8 und ab und zu mit Zwischenring. Dazu ein alter Fomapan 100 entwickelt eine Stunde in Rodinal 1+100.

Als der Scanner die Oberhand gewann

Es gibt ja so Tage, da läuft nichts mehr rund. Mein hassgeliebtes Programm Epson Scan lässt sich seit einigen Tagen nicht mehr installieren und gibt so eine blöde Fehlermeldung aus. Selbst die Leute bei Epson sind überfragt. Da der Mac das im Grunde das nicht unbedingt braucht, hab ich es dann mit den Bordmitteln versucht. Das Ergebnis hat mich dann sehr verwundert, aber irgendwie gefiel mir das. Diese kreativen Seiten des Scanners kannte ich bisher nicht. Ich fand es auf Anhieb sehr gewagt, aber auch grafisch gelungen. Bin gespannt, was da noch kommt.

Später Nachmittag an der Ems

Die Fotos sind alle am späten Nachmittag des 1. Mai mit der Voigtländer Brillant entstanden. Einige der Bäume sind sicher älter und daher genauso unmodern wie der Apparat. Das passt. Die schwarze Regen Struktur war so nicht beabsichtigt, sie stört mich nicht wirklich. Es sind die Kristalle vom alten Rodinalentwickler, die bei einer Standentwicklung so richtig zur Geltung kommen. Als nächstes werde ich sie wohl herausfiltern. Ich weiß nicht ob der Helligkeitsverlauf vom unbeschichtetem Objektiv oder von einem Leck herrührt.

Bäume, Soldatenfriedhof Haus Spital, und Spiegelung unter der Torminbrücke

Nach langer Zeit war ich wieder mit der nicht ganz lichtdichten Voigtländer Brillant unterwegs. Bei dieser kleinen Zweiäugigen muss die Entfernung geschätzt werden. Geladen mit Rollei RPX 400. Probleme hatte ich mit dem Weiterspulen des Films, so dass es nur sieben Aufnahmen gab. Ich hatte wohl die volle Rolle nicht richtig eingespannt, was bei den alten Kameras wegen der engen Gehäuse nich ganz einfach ist. Vielleicht waren die alten Filmspulen aus Metall damals etwas schmaler. Da kaum Aussicht auf annehmbare Ergebnisse, bestand hab ich den Film mit Rodinal 1:100 eine Stunde ohne Rotation entwickelt … Ergebnis: wie aus der Zeit gefallen.

Frühjahr und Bäume

Nach den ersten Tests lote ich nun aus, wozu die Rippaflex taugt. Leichte Randvignettierungen und das nicht allerschärfste Objektiv passt ganz gut zu meinen Motivvorlieben. Das Scharfstellen ist für mich am schwierigsten, da die Mattscheibe nicht sehr hell ist.

Analoger Service vom Drogeriemarkt

Wir bekommen manchmal Fagen, ob, bzw. wo man noch Filme entwickeln kann. Natürlich gibt es noch neben den Fachlaboren, die man schnell über Google oder DuckDuckGo findet, die Möglichkeit, Filme, ob Rollfilm oder Kleinbild beim Drogeriemarkt um die Ecke entwickeln zu lassen. ROSSMANN und DM machen es zu ähnlichen Preisen. Hier ein Beispiel der Preisliste von DM. Aus Erfahrung dauert es bei Rollfilm länger und bei der Schwarzweiß-Entwicklung kann es drei Wochen dauern, bis man den entwickelten Film in der Hand hält.

Test einer Rippaflex

Nachdem ich meine Sehnsucht nach eine zweiäugigen Spiegelreflex gestillt hatte und mir eine Rippaflex für kleines Geld aus der Bucht gefischt habe, war ich gespannt auf die ersten Ergebnisse. Die Kamera aus den 1950er Jahren war wohl noch nie benutzt worden. Sie steckte noch in einem japanischen Karton. Hier ein paar Testbilder.

Draußen

Der Film lag schon etwas länger in der Kamera, die zwei ersten Fotos sind noch vom Herbst 2020. Die anderen wurden einem schönen Wintertag Ende Februar aufgenommen. Mit Zwischenring und 80er Normalobjektiv an der P6.

Zeitzeichen

Mitten im zweiten Lockdown endlich den Agfa APX 400 aus der Praktika MTL5 entwickelt. Die Praktika hatte sich zu einen meiner Lieblinge entwickelt. Einfach zu bedienen und aufnahmebereit für diverse alte Objektive. Eine kleine körnige Auswahl von verschieden Spaziergängen, die uns über die Zeit gerettet haben.

Denn das Gute liegt so nah

Einladung zum gemeinsamer Besuch der Gunda-Scheel-Ausstellung im Stadtmuseum Münster am Sonntag, den 11.10.2020

Die Friedrich-Hundt-Gesellschaft zeigt die sehenswerte Ausstellung der 80-jährigen Fotografin Gunda Scheel. 

Zur gleichen Zeit läuft auch eine Ausstellung des Münsteraner Fotografen Berthold Socha.

Wir treffen uns um 15:00 Uhr vor dem Stadtmuseum an der Salzstraße.

Käffchen nach dem Ausstellungsbesuch.